Archiv der Kategorie: Die Sache mit Biggie

Hausverbot aufgehoben – Helmi, Biggie, Harry, Jacky, Franz und andere in “Unsagbar”!

(Wien, im August 2010) Vier Jahre währte das “Hausverbot”, doch nun ist es aufgehoben. Das kam so: Am 3. August 2010 gab Ex-Das Boot-Akteur Erwin Leder eine Lesung. Ein Pflichttermin für Helmi, Jacky, Harry und zwei weitere. Nach der Lesung im 7. Wiener Bezirk, war die Frage, wo man den Abend ausklingen lässt.

Die Wahl fiel auf die Unsagbar in der Kaiserstraße. Der Haken: Vier Jahre hatten die ehemaligen gemeinsamen Mitglieder der Brachialformation “Drahdiwaberl” im Lokal “Hausverbot”. Seit 3. August 2010 ist dieses aber aufgehoben.

Jacky und Harry, Helmi und zwei weitere betraten das Lokal und gaben eine Bestellung auf. Biggie aus gemeinsamen Tagen bediente. Sie war erstaunt, das Helmi, mit dem sie einige Gerichtsverfahren ausgefochten hat, nun einen langen Bart trägt. Laut Augenzeugen fasste sie ihm an den langen Bart und zog daran. Sie sagte: “Du siehst aus wie der aus Jesus Christ Superstar”. Jacky, Harry, Helmi und zwei weitere Begleiter, mittlerweile alle “in die Jahre gekommen”, unterhielten sich an einem Tisch. Vier Jahre waren vergangen.

Kaiserstrassen-Insider Mikschl Franzi: Manchmal in den Bergen, manchmal im Knatsch mit der Ex-Lebensgefährtin. Gerne in der Unsagbar. (Foto: M. Oswald)

Dann kam zur späten Stunde Franz Mikschl zur Tür herein. Der mittlerweile 60-Jährige, der den Alkohol meidet wie der Teufel das Weihwaser, hat zwar derzeit eine “Einstweilige Verfügung” für die gesamte Kaiserstraße, betrieben von einer Ex-Lebensgefährtin in der Kaiserstraße. Doch wo guter Wein ausgeschenkt wird, kann er nicht immer widerstehen. Er konsumierte ein “Fluchtachterl”.

Franz war überrascht, dass Helmi wieder in der “Unsagbar” anzutreffen ist. Er meint aber auch: “Das ist gut so, dort ist sein Zuhause.” Jeder Mensch braucht ein Zuhause.

Franz hat kein Lokalverbot in der “Unsagbar”, doch wenn Adele, die Ex-Lebensgefährtin davon erfährt, dass er in der Kaiserstraße verkehrt, holt sie die Polizei. Die Interventionsstelle ist ihm dicht auf den Fersen. Drah di net um, der Kommissar geht um…

Berichtet wird, das alles harmonisch ablief. Auf allen Seiten. Der Abend klang für alle freundlich aus. Das Hausverbot ist damit ausgestanden und Geschichte. Alle wurden älter und weiser.

Marcus J. Oswald (Ressort: Die Sache mit Biggie)

Hiobs Botschaft – Helmi hat Klage gegen Biggie verloren

Hiobsbotschaft von Anwalt Ulrich Seamus Hiob: Helmi hat die Klage gegen Biggie wegen Anwaltskosten nun letztinstanzlich verloren.

Anmerkung: Hier folgt kein Bericht. Denn die eingetragenen Rechtsanwälte Brunner (Tulln), Mazakarini (Mödling) und zuletzt Hiob (Wien) haben gegen eine Barkellnerin und Kleinschauspielerin ein Gerichtsverfahren verloren. Profitiert haben nur die Anwälte, die ihre dicken Honorarnoten schrieben. Gäbe es kein Rechtsschutzversicherungssystem in Österreich, wäre diese Sache ausgerichtlich geregelt worden. Somit kann man sagen, dass drei Anwälte mit diversen Eingaben verloren haben – gegen eine Frau, die stets ohne Anwalt zu Gericht ging. Das wirft andere Fragen auf. Nämlich die nach Kompetenz und dem Sinn von bezahltem Rechtsbeistand. Mehr ist zum Thema nicht mehr zu sagen.

Marcus J. Oswald (Ressort: Die Sache mit Biggie)

Vater will Gerhard Eichberger enterben – Zusammenhang mit Causa Biggie Waite

Ausgenommen bis aufs letzte Hemd: Helmi Eichberger.

Gerhard Eichberger wurde von Frauen bis auf das letzte Hemd ausgenommen.
Nun will ihn sein Vater enterben. (Foto: Marcus J. Oswald)

(Wien, im September 2009) Gerhard Eichberger ist ein gutmütiger Mensch, von dem man nie ein aggressives Wort hört. Sein künstlerisches Tun innerhalb der Bahnen des Bühnenauftritts pendelt zwischen empfindsam und extrem.

Man muss sagen: Eichberger wurde im Vertrauen von vielen Leuten ausgenutzt. Da er sich im Künstlermilieu bewegt, ist er meist von Menschen umgeben, die wenig bis kein Geld haben. Da er selbst konstant seit 1983 eine Arbeit hat (beim Zoll), ist er zwar nicht wohlhabend, ihn plagen aber keine finanziellen Sorgen. Daher halten sich einige immer wieder gern an ihn. Frau Waite hielt lange Zeit gute Stücke auf ihn. Der ewige Rivale Chris Bauer hielt lange Zeit Großes von ihm und ließ ihn mitmachen.

Eichberger galt immer als gute Geldquelle. Als er den Geldhahn 2007 zudrehte, waren die Freunde plötzlich weg. Biggie Waite heiratete glatt ein viertes Mal (aber nicht ihn). Chris Bauer affichiert mächtige Plakate für sein neues Projekt. Kurz davor wollte er sich noch 5.000 Euro von Eichberger belehnen.

Das Plakat von Rocktiger Chris Bauer hängt seit über einem Jahr am Wiener Gürtel.

Die Freunde sind weg. Doch die Zores, die nun da sind, übersteigen Dinge, für die Eichberger nicht verantwortlich ist. Er hat einer Serbin namens Marina Mitrov Geld geliehen, und sie ist abgetaucht. Er hat sicher auch Biggie Waite Geld geliehen, das er nicht mehr zurück bekam. Dann bekam er ein Strafverfahren und wurde freigesprochen. Er hatte immer das Bummerl, wie man in Wien sagt. Was tun die Richter? Sie sagen: Hat er halt Pech gehabt.

Vater will ihn enterben und besachwaltern

Am Dienstag, 15. September 2009, schrieb Gerhard Eichberger in gedanklicher Vorbereitung auf die bezirksgerichtliche Verhandlung am BG Wien-Meidling per Email ernste Dinge. Auch deshalb ist besondere Sorgsamkeit der Bezirksrichterin gefragt und keine 0815-Entscheidung. Er spricht darin ernste Hintergründe an, die auch das Bezirksgericht richtig sehen sollte. Eichberger im Schlussteil eines Emails zur Sache:

“Detail am Rande: Mein Vater hat gegen mich Erbausschließungsgründe beim Notar geltend gemacht, weil ich Frau Biggie Waite und Frau Marina Mitrov Geld geborgt habe und nicht fähig bin, dieses Geld zurückzuholen.

Außerdem verlangt er von mir die mir gegebene Mitgift von EUR 40.000,- zurück – dieses Geld hatte er mir nur unter der Prämisse gegeben, dass ich Frau Waite heirate. (Dieses Geld ist fast zur Gänze in gemeinsame Unternehmungen mit Frau Waite und in die Fernsehsendung ‘MULATSCHAG’ geflossen.)

Weiters hat meine Familie angeblich ein Entmündigungsverfahren gegen mich mit derselben Begründung und mit der Begründung, dass ich mit meinem Bandauftritt ‘HELMI’S NIGHTMARE’ mein Geld vernichte, angestrengt.”

An seinen Rechtsanwalt Wolf Mazakarini: “Ich ersuche Sie, nun mir mitzuteilen, welche Vorgangsweise die beste ist. Im Hinblick auf baldige Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen. Gerhard Eichberger.”

Klage wegen Anwaltskosten

Am 17. September 2009 war dann die Gerichtsverhandlung um 12 Uhr 00 am BG Wien-Meidling. Es geht in dieser (zweiten) Gerichtsauseinandersetzung mit Biggie Waite darum, dass er eine Anzeige samt Strafprozess am Landesgericht Wien erdulden musste und freigesprochen wurde. Im Zuge des Freispruches entstanden mittelhohe Anwaltstaxen bei Verteidiger Roland Friis (3.600 Euro) und diese reklamiert Eichberger nun im Zug des Zivilrechtsweges von Biggie Waite zurück. Die “Klage wegen Anwaltskosten” steht erst am Beginn.

Es war “erkundende Tagsatzung”. Gegenüber saßen sich einige Minuten Biggie Waite (44, selbstvertreten) und Gerhard Eichberger (46, mit Anwalt Wolf Mazakarini). Biggie Waite ist nicht sehr rechtskundig und verlangte Zeugen wie die damals anzeigeaufnehmenden Polizisten im Wachzimmer “Am Schöpfwerk” (zur Stalking Anzeige). Die Richterin lehnte das als sinnlos ab.

Gerhard Eichberger wiederholte seine Position, dass die damalige Anzeige gegen ihn nur initiiert wurde, um ihn kaltzustellen und wenn möglich ins Gefängnis abzuservieren, da Biggie das damalige Kleindarlehen an ihn nicht zurückzahlen wollte.

Helmi steht nun selbst etwas unter Druck, da ihn sein Vater enterben will, da er laut Ansicht des Vaters (84) Geld an Frauen sinnlos verschenkt und daher nicht mehr Herr seiner Sinne sei.

Die Richterin vertagte und wird in zwei Monaten weiter tun.

Marcus J. Oswald (Ressort: Die Sache mit Biggie)