Starker Auftritt in Szene Wien

Gerhard Eichberger vor dem Auftritt am 22. September 2013 in der Szene Wien. Er ist zuversichtlich, dass er beim Bandwettbewerb in die nächste Runde kommt. (Foto: Marcus J. Oswald)

Gerhard Eichberger vor dem Auftritt am 22. September 2013 in der Szene Wien. Er ist zuversichtlich, dass er beim Bandwettbewerb in die nächste Runde kommt. (Foto: Marcus J. Oswald)

(Wien, im September 2013) Der misslungene Solo-Auftritt bei der ORF-Großen Chance am 20. September 2013 ist abgehakt. Drei Tage vor dem 51. Geburtstag von Bandleader Gerhard “Helmi” Eichberger präsentierte sich das Projekt “Helmi’s Nightmare” am 22. September 2013 von der musikalisch starken Seite an der Rampe der “Szene Wien”. Im Rahmen eines Bandwettbewerbs blieb die Gruppe in Altwiener Tradition dem “Rotations-Prinzip” treu und zeigte wieder neue Live-Musiker vor. Stabil wie ein Pfosten an der Stimmgabel Frontsänger Helmi, der das halbstündige Programm in Rockstarmanier mit nacktem Oberkörper (aktuelles Kampfgewicht: 116 Kilo) und brachialer Schreistimme abwickelte. Damit zeigte er, dass er, anders als beim mauen “Große Chance”-Singsang, dann zu Form aufläuft, wenn die Band exaktes Zusammenspiel pflegt und er soziale Interaktion auf der Bühne zeigen kann. Sein weiblicher Bühnenpartner diesmal, in Lack und Leder: Biggie Waite. Der furiose Live-Act wurde am Ende nicht mit Zählbarem belohnt: Das Publikumsvoting fiel mit sechs abgegebenen Stimmen auf der Eintrittskarte zu wenig deutlich aus. Der Fan-Club war zu klein. Es hat nicht sollen sein.

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Helmi Eichberger am Beginn seiner Bühnenshow mit Zylinder und Holzfällerhemd. Mit 50 Lenzen nimmt er am Bandwettbewerb der Szene Wien teil. (Foto: Oswald)

Helmi Eichberger am Beginn seiner Bühnenshow mit Zylinder und Holzfällerhemd. Mit 50 Lenzen nimmt er am Bandwettbewerb der Szene Wien teil. (Foto: Oswald)

Marcus J. Oswald (Ressort: Helmis Konzerte)

Filmtipp – Video Menschenfresser

(Wien, im Juni 2012) Zur ersten CD “A Langer Spiess” wurde 2011 von “Wiener Kult” ein Video hergestellt. Am 8. Juni 2012 landete es auf “You Tube”.

Update, 23.09.2013: 16 Monate später hält es bei 1.415 Aufrufen.

Marcus J. Oswald (Ressort: Helmis Filme)

Helmi bald in Karlich Schau

Karlich-Schau.
(Foto: ORF)

(Wien, im Oktober 2010) Eine gänzlich neue Herausforderung kommt auf Gerhard Helmi Eichberger im Oktober 2010 zu. Er wird in der Karlich-Schau auftreten.

Das generelle Thema ist: “Ist das Aussehen wichtig?” Zum Beispiel im Beziehungsleben. Die Gesprächspartner der Talkmasterin Barbara Karlich werden erörtern, ob die äußere Hülle oder der innere Kern des Menschen zählt.

Ein aufgelegtes Thema für Helmi, der nicht nur eine starke Hülle, sondern auch ein ausführliches Inneres hat. Jedenfalls: Am 25. Oktober 2010 ist Drehtag. Erfahrungsgemäß werden immer an einem Drehtag drei Sendungen der Karlich-Schau aufgenommen und etwa vier bis fünf Wochen später im Fernsehen gezeigt.

Klärung im Vorgespräch

Am 6. Oktober 2010 kommt Helmi nach Wien und bespricht mit einer Redakteurin der Karlich-Schau die Modalitäten und Anforderungen im Café Rundfunk. Es geht auch um die Klärung, wie er angesprochen werden soll.

Denn: Nach dem Auftritt in der Sendung “Heiratsgeschichten” gab es merkwürdigen Besuch von Wien in Tulln. Vorgesetzte der Finanzbundesdirektion fuhren nach Tulln und untersagten Mitarbeitern TV-Auftritte, wenn dabei die Bezeichnung “Finanzbeamter” oder “Zöllner” erfolgt.

Daher wird für Auftritte in Unterhaltungssendungen die allgemeine Bezeichnung “Vertragsbediensteter” die beste Bezeichnung sein, oder noch allgemeiner “Beamter”. Damit die Direktion nicht gleich wieder an die Decke springt und – überschießend – mit Kündigung droht, weil ein fast 48-Jähriger in seiner Freizeit auch das Recht ausübt, künstlerisch tätig zu sein.

Der Besuch in Tulln durch die Finanzbundesdirektion ergab, dass er jeden Medienauftritt der Pressestelle vorab melden (!) sollte. Freilich: Das gilt dann nicht, wenn er nicht in einer Funktion auftritt. Helmi tritt in seinen zahlreichen TV-Auftritten immer als Privatmensch oder Rollenträger (Künstler) auf – nie als Beamter. Daher wird man in der Karlich-Schau die Berufsbezeichung am Besten gänzlich weglassen.

Jedenfalls: Eine Besprechung wird das rasch klären. Dann kann es losgehen.

Marcus J. Oswald (Ressort: Helmi im ORF)

Gerhard Eichberger hatte Verkehrsunfall – Fahrrad, Auto, Sturz

Schmerzverzerrt, wenngleich unterdrückt. Helmi hatte einen Verkehrsunfall in Langenlebarn. Nun Rippenprellung! (Foto: Marcus J. Oswald, 14. September 2010)

(Wien, im September 2010) Brandheiße News zu Helmi! Es war kein Hubschrauberabsturz, aber immerhin. Das Polizeiprotokoll vom 13. September 2010 klingt zu nücherrn, verkennt den Ernst der Lage. Er gibt der Polizei Tulln folgenden Ablauf bekannt:

“Am 8. September 2010 fuhr ich im 7 Uhr 25 in Langenlebarn mit dem Fahrrad zur Arbeit. Auf der B 14 bin ich zur Verkehrsampel vorgefahren. Ein Polizeiauto kam mir entgegen. Das Polizeiauto verzichtete auf Vorrang. Deswegen bin ich dann in die Pedale getreten und links abgebogen. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich ein kurzes Handzeichen gab.”

In die Pedale getreten

Als er eingebogen war, kam ein zweites Auto hinter dem Polizeiauto in schnellem Tempo. “Als ich es gesehen habe, habe ich sofort gebremst. Doch es ist sich nicht mehr ausgegangen, weil auch die Strasse nass was und ich bin mit dem Fahrzeug kollidiert.”

Geschehen in Langenlebarn. Das Fahrrad war laut Polizeiprotokoll Tulln ein “Altes Puch, Drahtesel, rot”. Die Rettung kam. Helmi Eichberger wurde in das Landesklinikum Donauraum nach Tulln gefahren. Dort stellt man keine schweren Verletzungen, aber eine “leichte Rippenprellung VI bis VIII” fest, außerdem hat das rechte Kniegelenk zwei zirka drei Zentimeter große Abschürfungen.

Leichte Rippenprellung – Voltaren!

Oberarzt Sharif Hashemi verabreicht dem 48-Jährigen, der am 25. September Geburtstag hat, Voltaren zum Einreiben und Betaspray und Schutzverband für die Schürfwunden. Stand bis 13. September!

Es war Glück im Unglück. Denn es hätte schlimmer kommen können. Jährlich verunglücken in Österreich rund 60 Radfahrer im Straßenverkehr tödlich. Meist kollidieren sie mit Autos.

Marcus J. Oswald (Ressort: Helmi privat)